Zeitleiste

Das Wichtigste

  • Im Trankladen in der Vorstadt saß Arina, ein Mädchen mit einem Diadem mit pinkem Juwel, das sie nie abnimmt. Sie kannte Lyrias Namen und ihre Fähigkeiten, gab ihr einen Rabatt und sagte „Wir führen den Laden“.
  • In der Scheune der Tierfänger fand die Gruppe leere Zellen, Blut, Runen, einen reglosen Hirsch und Listen mit Städtenamen. Ein Zettel verwies auf eine Auktion im Kessel.
  • Im Keller eines Freudenhauses mit einer Lilie im Wappen lag ein Badehaus, und dahinter fand Lyria geheime Tunnel voller Glyphen.
  • Durch die Tunnel kam die Gruppe in den Kessel, eine riesige unterirdische Halle des Gebrochenen Kreises. Bei einer Auktion saßen Esna und eine Hexe, und der große Mann bei ihnen war Vessing.
  • In Vessings Büro erfuhren Wolfgang und Lyria, dass er Jagdaufträge vergibt und dass die Ränge im Kreis bis zu fünf Kreise haben. Als Probe nahmen sie den Auftrag an, bei der nächsten Jagd die anderen zu begleiten.

In der Vorstadt

Am Morgen war die Taverne brechend voll. Als Malu in voller Rüstung herunterkam, machte ihr die Menge Platz, weil alle sie für eine Ordnungshüterin hielten. Beim Schmied die Straße hinunter gab Lyria die zwei rostigen Dolche aus dem Heiligtum Banes zur Reparatur, fertig wurden sie an diesem Tag aber nicht. Wolfgangs verstärkten Bogen konnte er am Nachmittag abholen.

Im Trankladen saß ein junges Mädchen mit einem Diadem mit pinkem Juwel: Arina. Das Juwel sei ein Familienerbstück, sagte sie, und sie nehme es nie ab. Sie war zutiefst unheimlich. Sie sprach Lyria mit Namen an, obwohl niemand ihn genannt hatte, wusste, was Lyria gut konnte, und sagte: „Wir führen den Laden.“ An die Tränke kam Lyria nicht unbemerkt heran, also kaufte sie offen einen Unsichtbarkeitstrank, und Arina gab ihr einen Rabatt: „Weil du es bist, Lyria, bekommst du natürlich etwas günstiger.“ Malu, die mit im Laden war, handelte noch Heiltränke herunter. Erst draußen sprachen Malu und Ludwig sich ab, dass dieses Juwel von Arinas Kopf muss.

Die Scheune

Lyria führte die Gruppe zu der Scheune, zu der die Tierfänger gefahren waren. Drinnen standen übereinandergestapelte Zellen bis unter das Dach, an den Wänden waren Kreidezeichnungen, und auf dem Boden, der verbrannt aussah, war Blut eingetrocknet, dazwischen unbekannte Runen. Auf Schriftrollen standen Städtenamen wie Eterna, Phirun und Esterin, dazu Warennummern, Esnas Name und eine Notiz über eine Auktion im Kessel.

In einem Käfig lag ein lebender Hirsch mit chirurgischen Wunden, der auf nichts reagierte; Magie war nicht im Spiel. Wolfgang öffnete den Käfig, doch die Gruppe entschied gemeinsam, alles so zu lassen, wie es war. Nur die Schlüssel nahm Ludwig heimlich mit, ohne dass die anderen es merkten.

Das Badehaus mit der Lilie

Um zu dem Treffen im Kessel zu kommen und mehr über die Tierfänger zu erfahren, ging die Gruppe durch das Tor in die eigentliche Stadt. Dort führten Zeichen der Unterwelt Lyria zu einem vornehmen Freudenhaus mit einer Lilie im Wappen. Hinein kam nur, wer sehr vornehm gekleidet war, also lieh sie sich Malus feine Kleider; an der Tür gab sie sich als Malu Solanum aus, und die Türsteher freuten sich so über den Besuch, dass sie sie durchließen. Sie ging allein, weil vier Leute aufgefallen wären, und die anderen warteten draußen, weil Lyria sie unbemerkt hereinholen wollte, ohne dass sie an den Türstehern vorbeimussten; Luna sah durch die Fenster.

Im Keller lag ein Badehaus und dahinter ein abgesperrter Bereich, in dem angeblich renoviert wurde. Dem Mann vor dem Vorhang sagte Lyria, sie suche etwas anderes, und nach kurzem Gespräch ließ er sie durch. Dahinter begannen lange Tunnel. Die Glyphen dort verschwanden bei Berührung, und am Ende hing ein Tor, hinter dem viel Wasser rauschte und das sich von ihrer Seite nicht öffnen ließ. Weil sie einen Weg suchte, den die Gruppe gemeinsam nehmen konnte, ging Lyria zurück zu den Gängen weiter oben; die Glyphe dort spie Feuer. Sie verlor ihr Handtuch und musste nackt durch das Badehaus zurück, fand aber über eine Falltür einen geheimen Ausgang in einem unauffälligen Haus und prägte sich die Tür von außen ein. Zu den anderen kam sie wieder angezogen und nur leicht angesengt.

Der Kessel

Über den geheimen Ausgang stieg die ganze Gruppe hinab. Mit den Schlüsseln aus der Scheune öffnete Ludwig eine Tür zu einer riesigen Halle, deren Türen Leute mit dem Zeichen des Gebrochenen Kreises bewachten. Lyria nickte ihnen zu, sagte, sie suche Vessing, und gab einem ein Goldstück; so kam die Gruppe an ihnen vorbei in den Kessel, eine Schlucht aus übereinanderliegenden Rundgängen mit Läden und Booten auf dem Wasser.

Auf der anderen Seite des Kessels sahen Lyria und Wolfgang, der sich hier Josef nennt, die Druidin Esna und folgten ihr unauffällig. Weiter unten traf sie eine Hexe mit weißen Nadeln im sehr langen Haar, Zeichen im Gesicht und leuchtenden Flaschen am Gürtel. Bei einer Auktion in der Tiefe wurden Tränke, Sprengstoff, ein grünes Pulver, das bewusstlos macht, und Schattenstahl versteigert; das Pulver kaufte der Mann mit den zwei Kreisen, der zwischen Esna und der Hexe saß.

Nach der Auktion gingen die drei mit zwei Trägern hinunter zu den Booten, und Lyria und Wolfgang folgten unauffällig. Unten drehte sich die Hexe nach ihnen um, bevor sie etwas gesagt hatten. Die beiden sprachen die drei an: Esna erkannte sie sofort vom Wagen der Tierfänger wieder, und der Mann mit den zwei Kreisen war Vessing, ihr Vorgesetzter. Sie sagten, dass sie Aufträge suchten, und er lud sie in sein Büro im Kessel ein. Die Hexe starrte sie dabei die ganze Zeit an. Als Lyria vorschlug, „erst einmal zu den anderen“ zu gehen, fragte Esna „Oh, welche anderen?“, und Lyria redete sich mit anderen Abenteurern heraus. Danach berichteten die beiden Malu und Ludwig alles.

Vessings Büro

Vor dem Treffen ließ Wolfgang Malacks grün leuchtenden Pfeil bei Ludwig, aus Sorge, die Hexe könnte ihn spüren. In Vessings Büro, an dessen Wand ein Zeichen aus einem Auge und einem Dolch hing, erfuhren Wolfgang und Lyria:

  • Vessing vergibt vor allem Jagdaufträge, für etwa 50 Gold pro Jagd.
  • Die Hexe versteht die Sprache, spricht sie aber nicht, und hat nie mit Vessing geredet. Vessing ist sie selbst nicht ganz geheuer, doch sie tut, was er anordnet, und der Kreis braucht sie.
  • Im Gebrochenen Kreis zeigt die Zahl der Kreise den Rang, höchstens fünf. Wer höher steht, bleibt meist unbekannt.
  • Der Kreis breitet sich nach Westen aus und ist in größeren Städten auch über der Erde aktiv.

Die Gruppe nahm den Auftrag an, bei der nächsten Jagd die anderen zu begleiten. Das ist zunächst eine Probe. Über den geheimen Ausgang kam sie bei Sonnenaufgang zurück an die Oberfläche.

Wo wir stehen geblieben sind

Bei Sonnenaufgang ist die Gruppe zurück in ihrer Taverne in der Vorstadt. Den Hirsch hat sie in der Scheune gelassen, und Wolfgang fürchtet, dass Malack ihm das übel nimmt.

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