Dreieinhalb Schleichi
Den Namen hat sich die Gruppe in Session 12 gegeben, als Aston Thorne beim Festmahl danach fragte. Er war begeistert.
Hier steht nur, was die Gruppe übereinander weiß.
Wolfgang
Mit Luna an seiner Seite immer einen Blick voraus
Was man weiß
- Ist ein Goblin und deutlich stärker, als seine geringe Größe vermuten lässt.
- Trägt fast immer seinen auffälligen Hut.
- Seine tierische Begleiterin Luna kann fliegen, und Wolfgang kann durch ihre Augen sehen. Dadurch übernimmt er häufig die Erkundung aus der Ferne. Stirbt sie, kann er sie zurückrufen.
- Die Göttin Malack ist ihm persönlich begegnet. Seitdem trägt er ihr Zeichen.
- Besitzt einen von Malack erhaltenen Bogen aus Hirschgeweih, mit dem ihm niemals die Pfeile ausgehen.
- Kann die Gruppe im Wald mit Nahrung versorgen und kennt sich gut in der Wildnis aus.
- Gibt sich gegenüber Fremden gern als Josef aus.
Was bisher geschah
Wolfgangs erstes Abenteuer begann in der Abenteurergilde in Tisir und führte die Gruppe nach Weizwasser, wo ein Monster sein Unwesen trieb. Auf der Suche danach landete die Gruppe im Netz der Kobolde Tivin und Tug, die sie später zur Drachenhöhle am Fluss begleiteten. Dort tötete Wolfgang zusammen mit Lyria und Godfrey einen Riesensalamander, während Malu den Draken vernichtete.
Im Heiligtum Banes nahm Wolfgang einen unheimlichen Dolch an sich, den zuvor keiner hatte anrühren wollen, und nutzte ihn später, um das große Tor des Heiligtums zu öffnen. Als Lyria im Kampf gegen eine erwachte Rüstung bewusstlos zusammenbrach, brachte er sie mit dem Heiltrank wieder auf die Beine, den die Gruppe bei Vera in Tisir gekauft hatte. Im Kampf gegen die Bande der Yuan-Ti Selma tötete ein Pfeil Luna, und nach dem Kampf galt sein erster Weg ihr.
Als Lyria an Selmas Gift zu sterben drohte, suchte Wolfgang im Wald bei Weizwasser nach einem weißen Axtkopf und begegnete dort der Göttin Malack in Gestalt eines Hirsches. Sie gab ihm die Blume, und er versprach ihr, ihre verschwundenen Waldgeister zu finden und jene zu richten, die sie töten. In Weizwasser erzählte Wolfgang der Gruppe davon. Die Göttin hatte ihm ihr Zeichen auf der Stirn hinterlassen, und einer seiner Pfeile begann seitdem grün zu leuchten und ihm eine Richtung zu weisen. Wolfgang folgte diesem Zeichen und stieß dadurch immer wieder auf Spuren von Tierfängern und misshandelten Kreaturen.
In Phirun führte diese Spur zu einer Scheune, in der Tiere gefangen gehalten und für unbekannte Zwecke benutzt wurden. Wolfgang entdeckte dort unter anderem einen apathischen Hirsch, den die Gruppe zunächst zurücklassen musste. Später drang er mit den anderen in den Kessel ein – ein großes unterirdisches Versteck und Handelszentrum des Gebrochenen Kreises. Unter dem Namen „Josef“ beobachtete Wolfgang dort Esna, die Hexe und Vessing und half dabei, mehr über die Organisation herauszufinden.
Kurz darauf träumte Wolfgang davon, dass Malack immer schwächer wurde. Wenig später stellte die Gruppe die Hexe, die Waldgeister tötete und ihre Seelen in Flaschen bannte. Nach ihrem Tod wurden die gefangenen Seelen befreit. Malack erschien Wolfgang erneut und schenkte ihm einen besonderen Bogen aus Hirschgeweih, dessen Pfeile niemals ausgehen.
In Esterin nutzte Wolfgang vor allem Luna, um die Gruppe aus sicherer Entfernung zu unterstützen und ihre Umgebung auszukundschaften. Beim Überfall auf Elanis Gefangenentransport half er dabei, einen der Gefängniswagen zu stehlen und die Gefangenen aus der Reichweite der Ordnung zu bringen. Nach dem Kampf gegen die verderbte Blütenknospe erschienen Wolfgang Hirschspuren, die nur er sehen konnte. Die Gruppe folgte ihnen und fand zurück auf den Hauptweg.
Später nahm Wolfgang ein Emblem des Silvanus mit in Astons Gebetsraum. Silvanus selbst antwortete ihm nicht, doch als Wolfgang sich an Malack wandte, spürte er erneut ihre Gegenwart.
Als Lyria und Malu heimlich Astons Büro durchsuchten, unterstützte Wolfgang sie, indem er Stille über den Raum legte und so ihre Suche vor möglichen Zuhörern verbarg. Nach Tulins Tod beim Zirkus Schwarzrose setzte er dieselbe Magie erneut ein, um die Flucht der Gruppe zu decken.
Malu
Malu Solanum
Beschützt andere mit aller Kraft und ringt dabei mit den Grenzen ihres eigenen Eids
Was man weiß
- Ist eine Halbelfe mit langen, rötlich orangen Wellen und trägt eine teure Rüstung.
- Stammt aus der wohlhabenden Familie Solanum, die mit Tränken arbeitet. Wirklich willkommen fühlte sie sich dort jedoch nie; zu ihrer Mutter hat sie als Einzige ein enges Verhältnis und schreibt ihr regelmäßig Briefe.
- Verließ ihr Zuhause, nachdem sie eine Einladung der Gilde erhalten hatte.
- Glaubt an Torm, die Göttin des Mutes und der Selbstaufopferung. In Weizwasser legte sie einen Eid ab, ehrlich und mutig zu handeln, Mitgefühl zu zeigen und andere zu schützen.
- Kämpft mit Schwert und Schild und übernimmt in der Gruppe oft die Rolle der Beschützerin. Mit ihrer Magie kann sie andere heilen und unterstützen.
- Hilft anderen bereitwillig, tut sich aber schwer damit, selbst Hilfe anzunehmen.
- Zwischen ihr und Lyria kommt es regelmäßig zu Konflikten, vor allem weil die beiden sehr unterschiedlich mit Vertrauen, Verantwortung und Gefahr umgehen.
Was bisher geschah
Mit der Einladung der Gilde kam Malu nach Tisir, wo Galin die Gruppe offiziell in die Abenteurergilde aufnahm. Ihr erster Auftrag führte sie nach Weizwasser, wo ein Monster sein Unwesen trieb. Schon auf dem Weg dorthin rettete sie Godfrey mit ihrer Heilmagie das Leben, als er sich im Kampf gegen drei Wölfe leichtsinnig direkt vor die Tiere gestellt hatte. In einer Höhle am Fluss stellte sich heraus, dass es ein Drake war, und Malu vernichtete ihn mit einem göttlichen Schlag. Im Heiligtum Banes verhörte sie später den gefangenen Banditen Enso, der vor allem mit ihr flirtete und kaum etwas verriet.
Später legte Malu in Weizwasser an Erwins Gebetsstätte vor Torm einen persönlichen Eid ab. Sie versprach, ehrlich und mutig zu handeln, Mitgefühl zu zeigen und jene zu schützen, die Hilfe benötigen. Der Eid wurde angenommen: Die Runen um sie herum begannen zu leuchten, und ein goldener Schimmer legte sich über ihre Ausrüstung. Seitdem spürt Malu immer wieder eine warme und beruhigende Verbindung zu ihrer Göttin.
In Phirun kümmerte sie sich um die völlig entkräftete Serina, nachdem Ludwig das pinke Juwel entfernt hatte, das ihren Geist beeinflusst hatte. Malu versorgte sie mit Nahrung und Heiltränken und schenkte ihr zum Abschied eines ihrer Bilder. Gleichzeitig verschärften sich die Spannungen zwischen ihr und Lyria, deren Umgang mit der Situation Malu nur schwer nachvollziehen konnte. Im späteren Kampf gegen die Hexe hielt Malu die Gruppe mit ihrer Heilmagie immer wieder am Leben.
Kurz darauf brachte ein Blutfalke Malu eine Nachricht von Aston Thorne, dem Stadthalter von Esterin. Ihre Mutter hatte Aston von ihr erzählt, und er bat die Gruppe um Hilfe bei der Befreiung seiner gefangenen Frau Elani. In Esterin fasste Malu schnell Vertrauen zu Aston. Während eines nächtlichen Gesprächs erzählte er ihr von seiner Vergangenheit und davon, wie er die einst heruntergekommene Stadt wieder aufgebaut hatte.
Für die Befreiung Elanis lernte Malu gemeinsam mit Ludwig, einen Antimagiezirkel zu benutzen – ein Werkzeug, das die eigene Magie aufnimmt und dadurch andere Magie in seiner Umgebung unterdrücken kann. Malu gelang es, ihre Kraft kontrolliert in den Zirkel zu leiten, auch wenn sie dabei merkte, wie viel Konzentration und Energie er verlangt.
Auch außerhalb von Esterin zeigte sich ihre Verbindung zu Torm. Als die Gruppe während eines Unwetters an einem Schrein rastete, betete Malu zu ihrer Göttin. Daraufhin breitete sich eine warme Kraft um sie aus, und die umliegenden Bäume neigten sich über die Gruppe, als würden sie sie vor dem Regen schützen.
Nachdem Lyria der Gruppe die Wahrheit über ihre Vergangenheit erzählt hatte, wollte Malu ihr helfen, hatte aber zugleich Angst vor den Folgen weiterer Nachforschungen. Trotzdem ließ sie sich darauf ein, gemeinsam mit ihr heimlich Astons Büro zu durchsuchen. Dort wurde ihr bewusst, dass sie gerade das Vertrauen eines Menschen brach, dem sie selbst vertraute. Als Lyria ein magisch geschütztes Tagebuch öffnen wollte, erkannte Malu die Schutzglyphen darauf und bestand darauf, es zurückzulassen. Die ganze Situation belastete sie sehr.
Seit Ludwig der Gruppe die Wahrheit über seinen Patron und die erzwungenen Opfer erzählt hat, steht Malu vor einem neuen Konflikt. Sie weiß, dass Ludwig den Befehlen seines Patrons nicht widerstehen kann. Gleichzeitig muss sie für sich herausfinden, wie sie ihm helfen kann, ohne dabei ihren eigenen Eid aus den Augen zu verlieren.
Lyria
eigentlich Elariel Thalanor
Auf der Flucht vor der Ordnung und auf der Suche nach der Wahrheit über ihre Vergangenheit
Was man weiß
- Ist eine Elfe, anmutig und hellhäutig, mit langem schwarzem Haar und dunkler Kleidung.
- Ihr richtiger Name ist Elariel Thalanor. Seit mehr als drei Jahren lebt sie unter dem Namen Lyria.
- Wuchs größtenteils in der kriminellen Unterwelt auf und kennt sich dort entsprechend gut aus.
- Gehörte früher zu einer Gruppe, die Aufträge für verschiedenste Auftraggeber annahm. Auch die Ordnung gehörte dazu. Bei einem ihrer Aufträge wurden sie über ihre Ziele belogen; kurz darauf löschte die Ordnung die gesamte Gruppe aus. Nur Lyria überlebte.
- Ist seitdem auf der Flucht vor der Ordnung. Kalvin Arvan, der ihrer Gruppe einst einen Auftrag erteilte, hat sie in Esterin vermutlich erkannt.
- In Astons Unterlagen entdeckte sie, dass die Anführerin ihrer alten Gruppe zu acht Gefangenen gehörte, die vor drei Jahren während eines Transports aus Torelm verschwanden. Kalvin war in das Verschwinden verwickelt.
- Ist besonders geschickt im Schleichen, Schlösserknacken und Fallenstellen. Kämpft vor allem mit Dolchen und Kurzschwertern; einer ihrer Dolche besteht aus Schattenstahl und trägt die Faust Banes.
- Nimmt nur ungern Hilfe an, hält andere häufig auf Abstand und gerät besonders mit Malu immer wieder aneinander.
Was bisher geschah
Schon beim ersten Auftrag der Gruppe geriet Lyria in Gefahr: In der Drachenhöhle bei Weizwasser rutschte der Kobold Tug beim Hinabklettern ab und riss sie mit in ein Wasserloch, in dem der Drake lauerte. Ludwig zog sie mit seiner Wassermagie zu sich heran, und danach tötete sie gemeinsam mit Wolfgang und Godfrey einen Riesensalamander.
Im Heiligtum Banes zeigte Lyria früh, worin ihre Stärken liegen: Sie knackte eine verschlossene Eisentür und ging selbst dann weiter, als sie im Kampf gegen eine erwachte Rüstung beinahe gestorben wäre und Wolfgang sie nur mit dem Heiltrank aus Tisir zurückholen konnte. Kurz darauf biss sie die Yuan-Ti Selma. Lyria kämpfte weiter und verfolgte mit Ludwig den Bogenschützen, der mit der Gewitterkugel floh, bis das Gift sie zusammenbrechen ließ. Sie lag in Fieberträumen voller Visionen, bis Wolfgang einen weißen Axtkopf brachte, die einzige Blume, aus der sich ein Gegengift herstellen ließ. Sie nahm es und kam langsam zu sich, noch äußerst schwach. Hilfe nahm sie nur widerwillig an, und über ihre Vergangenheit verriet sie zunächst kaum mehr, als dass sie in der Unterwelt aufgewachsen war und ihre frühere Gruppe verloren hatte.
In Phirun entdeckte Lyria hinter einem Badehaus einen geheimen Zugang zum Kessel, einem unterirdischen Versteck und Handelsplatz des Gebrochenen Kreises. Sie erkundete die versteckten Tunnel, fand einen Weg hinein und führte später auch die anderen dorthin. Im Kampf gegen die Hexe geriet sie zeitweise unter deren Einfluss und floh, kehrte jedoch zurück und versetzte ihr schließlich den tödlichen Schlag.
Auf dem Weg nach Esterin wurde deutlich, dass Lyria die Stadt bereits kannte. Einige Jahre zuvor hatte sie dort Aufträge ausgeführt, bei denen sie Menschen aufspürte und ausschaltete. Bei der späteren Befreiung Elanis setzte sie eine Ordnungshüterin mit Schlafsporen außer Gefecht und half so dabei, einen der Gefängniswagen zu stehlen.
In Esterin traf Lyria unerwartet auf Kalvin Arvan. Sie kannte ihn aus ihrer Vergangenheit: Er hatte ihrer alten Gruppe einst einen Auftrag für die Ordnung erteilt. Aus Angst, von ihm erkannt worden zu sein, erzählte Lyria den anderen schließlich die Wahrheit über sich. Ihr wirklicher Name ist Elariel Thalanor. Ihre Gruppe hatte für unterschiedliche Auftraggeber gearbeitet, bis die Ordnung sie bei einem Auftrag über ihre Ziele belog und anschließend fast vollständig auslöschte. Lyria entkam als Einzige und lebt seitdem unter falschem Namen.
Noch in derselben Nacht drang sie gemeinsam mit Malu in Astons Büro ein, um mehr über Kalvin herauszufinden. Dort stieß sie auf Unterlagen über einen Gefangenentransport aus Torelm, bei dem vor drei Jahren acht Menschen verschwunden waren. Unter ihnen befand sich die Anführerin ihrer alten Gruppe. Die Akten deuteten außerdem darauf hin, dass Kalvin selbst hinter dem Verschwinden des Transports steckte.
Damit hat Lyria zum ersten Mal seit Jahren eine konkrete Spur zu dem, was mit ihrer alten Gruppe geschehen ist. Trotz der Gefahr durch die Ordnung will sie deshalb weiterhin nach Torelm und herausfinden, was damals wirklich passiert ist.
Ludwig
Wassergenasi, der durch ein Schwert an einen dunklen Patron gebunden wurde
Was man weiß
- Ist ein Wassergenasi, größer als die anderen in der Gruppe und meist in einem langen Mantel unterwegs. Er kann Wasser erschaffen und bewegen.
- Kann sein Großschwert und andere Waffen aus dem Nichts erscheinen und wieder verschwinden lassen.
- Ist 32 Jahre alt und der Älteste seiner Geschwister. Die Familie lebte als einfache Fischer, der Vater war schon vor dem Angriff gestorben.
- Führte ein glückliches Leben, bis ein Monster aus dem Nichts seine Heimat angriff und das Haus zerstörte. Seine Familie überlebte nicht. Ihn selbst fanden Abenteurer und brachten ihn zur Abenteurergilde, für die er danach arbeitete.
- Fertigte in der Gilde zuerst Kopien von Karten und Büchern an, denn Geschichte hat ihn schon immer interessiert.
- Berührte einst ein Schwert, das zuvor seinem Vater gehört hatte. Die Klinge verschwand daraufhin. Ludwig besitzt außerdem das Tagebuch seines Vaters, in dem dieser seine eigenen Erfahrungen festhielt.
- Hört immer wieder Glocken und ist an einen Patron gebunden, dessen Befehlen er sich nicht widersetzen kann. Dieser verlangt „von Vollmond zu Vollmond vier Opfer“.
- Das Monster, das seine Familie getötet hat, ist noch irgendwo da draußen. Ludwig will es töten, und die Stimme verlangt genau das von ihm.
- Seit Tulins Tod ist das von Ludwig beschworene Großschwert größer und trägt Zeichen von Augen und Glocken.
Dokumente
- Ludwigs TagebuchAuf Dails Rat hin schrieb Ludwig auf, was ihm zugestoßen war: vom Angriff des Monsters auf sein Zuhause bis zu dem Tag, an dem ihn die Gilde einer Gruppe Abenteurer zuteilte.
Was bisher geschah
Was vor dem ersten Auftrag geschah, hat Ludwig selbst aufgeschrieben: den Angriff auf sein Zuhause, sein Erwachen in der Gilde, die Arbeit als Kopist und den Tag, an dem ihn die Gilde einer Gruppe Abenteurer zuteilte.
Als die Gruppe in der Abenteurergilde in Tisir ihren ersten Auftrag bekam, kam Ludwig zusammen mit seinem Kollegen Galin herein, denn er arbeitete selbst für die Gilde. In der Drachenhöhle bei Weizwasser rettete er Lyria aus dem Wasserloch, in dem der Drake lauerte.
Im Heiligtum Banes stellte sich Ludwig dem besessenen Godfrey entgegen, als dieser die Kontrolle über sich verlor. Während des Kampfes wurde Ludwigs Blut von den unsichtbaren Fäden des Heiligtums aufgenommen. Als die vergiftete Lyria bei der Verfolgung des Bogenschützen zusammenbrach, gab er die Jagd auf und trug sie zurück, und beim Verlassen der Höhle tötete er, wie die Gruppe es abgesprochen hatte, den gefangenen Banditen Enso mit einem Stoß dunkler Magie. Im Wald bei Weizwasser hatte er eine Vision, in der er ein Reh tötete, Glocken hörte und voller Blut war, und Wolfgang fand ihn danach mit einem blutigen Schwert. Den anderen erzählte er nichts davon. Seitdem hört er die Glocken immer wieder. Später erzählte er der Gruppe mehr über den Verlust seiner Familie und zeigte ihnen, dass er Waffen aus dem Nichts beschwören kann.
In Phirun entfernte Ludwig das pinke Juwel von Serinas Kopf und half damit aufzudecken, dass sie unter dessen Einfluss gestanden hatte. Als die Ordnung erschien, behauptete er kurzerhand, Serina habe das Juwel selbst abgelegt – und die Ordnung glaubte ihm. Im späteren Kampf gegen die Hexe ging Ludwig mehrfach zu Boden, stand jedoch immer wieder auf und kämpfte weiter.
Auf dem Weg nach Esterin vertraute Ludwig Wolfgang erstmals mehr über das Geheimnis hinter seinen Kräften an. Er erzählte ihm von den Glocken, seinem Patron, dem Tagebuch seines Vaters und davon, dass bereits sein Vater das geheimnisvolle Schwert besessen hatte.
In Esterin trainierte Ludwig mit Astons Antimagiezirkel, einem Werkzeug, das die Magie seines Benutzers aufnimmt und dadurch Magie in seiner Umgebung unterdrücken kann. Als Ludwig dabei nicht nur seine Genasi-Magie, sondern einen größeren Teil seiner Kraft einsetzte, reagierte etwas in ihm dagegen: Er hörte die Glocken immer lauter, der Zirkel leuchtete dunkelrot und der Stein bekam einen Riss. Aston erkannte dabei, dass die fremde Magie in Ludwig deutlich stärker war als seine gewöhnliche Wassermagie.
Bei der Befreiung Elanis setzte Ludwig den Antimagiezirkel erfolgreich ein, um die magische Sicherung ihres Gefängniswagens zu unterdrücken und die Gefangenen zu befreien. Später half er Malu und Lyria dabei, unbemerkt in Astons Büro einzudringen, indem er beide unsichtbar machte.
Auf der Reise nach Norden traf die Gruppe auf den Zirkus Schwarzrose. Ludwig verstand sich gut mit den Artisten und verbrachte den Abend mit der Sängerin Tulin. Als sie ihm in ihrem Wagen ein Instrument aus silbernen Glocken zeigte und eine davon anschlug, wurde Ludwig in eine Vision gerissen.
Dort begegnete ihm sein Patron und erinnerte ihn daran, dass sein Schicksal in dem Moment besiegelt worden war, in dem er das geheimnisvolle Schwert aufgehoben hatte. Ludwig wurde gezwungen, Tulin zu töten. Als er wieder zu sich kam, war sie tatsächlich tot – und sein beschworenes Großschwert hatte sich verändert: Es war größer geworden und trug nun Zeichen von Augen und Glocken.
Ludwig floh gemeinsam mit der Gruppe vom Zirkus und erzählte den anderen anschließend die ganze Wahrheit über seinen Pakt. Sein Patron kann ihm Befehle erteilen, denen er sich nicht widersetzen kann und verlangt von ihm „von Vollmond zu Vollmond vier Opfer“.