Das Wichtigste

  • Hinter dem Riss im Heiligtum stellte sich die Gruppe der Bande der Yuan-Ti Selma. Godfrey gab zu, dass die Gruppe die Gewitterkugel hatte, und es kam zum Kampf.
  • Selma biss Lyria und starb durch Godfreys Pfeil. Der Bandit Enso entriss Tivin die Kugel und warf sie einem Bogenschützen zu, der mit ihr entkam.
  • Das Gift stürzte Lyria in Fieberträume voller Visionen. Retten konnte sie nur ein Gegengift aus einem weißen Axtkopf, einer seltenen Blume.
  • Ludwig tötete den gefangenen Enso. Im Wald bekam Wolfgang den Axtkopf von der Göttin Malack, gegen das Versprechen, ihre verschwundenen Waldgeister zu finden.
  • In der Nacht, in der Lyria erwachte, verschwand Godfrey.

Hinter dem Riss

Die Gruppe versammelte sich an dem Riss, durch den Tivin Stimmen gehört hatte. Dahinter lag, schon außerhalb des Heiligtums, eine Höhle mit einem Ausgang in den Wald. Wolfgang schickte Luna hinüber, und sie sah drei Gestalten, bevor ein Pfeil sie tötete; zurückrufen kann Wolfgang sie trotzdem. Godfrey ging hinaus, um die Fremden vom Kämpfen abzubringen („Hallo Leute, nicht schießen!“), was niemanden überzeugte. Im Gespräch mit ihrer Anführerin, der Yuan-Ti Selma, gab er zu, dass die Gruppe die Gewitterkugel hatte. Selma bot an, die Gruppe unbehelligt gehen zu lassen, wenn sie die Kugel herausgab. Darauf wollte und konnte sich die Gruppe nicht einlassen, denn die Kugel hatte Tivin, und Leute wie diese hatten damit offensichtlich nichts Gutes vor. Der Kampf begann.

Der Kampf um die Kugel

Selma biss Lyria, doch Lyria kämpfte weiter. Tivin und Tug waren dabei, konnten aber wenig ausrichten. Nach und nach fielen die Banditen, wohl fünf insgesamt, Selma durch einen Pfeil von Godfrey, der ihr den Hals durchbohrte. Der Bandit Enso aber entriss Tivin die Kugel und warf sie einem Bogenschützen am Höhleneingang zu, der damit in den Wald entkam. Enso selbst nahm die Gruppe gefangen. Nach dem Kampf ging Wolfgang als Erstes zu Luna.

Die Verfolgung

Lyria und Ludwig verfolgten den Bogenschützen in den Wald und holten auf, doch das Gift schwächte Lyria, bis sie zusammenbrach. Ludwig entschied sich für sie, gab die Verfolgung auf und trug sie zurück in die Höhle.

Lyrias Fiebertraum

Im Fieber sah Lyria eine Vision nach der anderen: Selma, die ihr sagte, sie hätte damals sterben sollen und Mae wäre enttäuscht, bevor sie zustach. Den Draken, der sie in die Tiefe zog, während die anderen zusahen. Den Tag aus ihrer Vergangenheit, an dem es von überall ihren richtigen Namen flüsterte, Elariel, bevor sich goldene Augen in den Wänden öffneten und das Haus über ihr zusammensank. Einen Turm voller Hitze, auf dem eine lachende schwarze Masse Malu umschlang und Maes Gesicht annahm. Einen Bronzedrachen im Nichts, dessen Pupille zu einem Kreis mit gesprungenem Rand wurde. Einen Gang mit verzerrten Säulen und zwei Godfreys, von denen der zweite das Buch hielt und sie packte. Ein prunkvolles Kinderzimmer, in dem der Drache ein kleines Halbelfenmädchen verschlang. Den Drachen, wie er grau und alt wurde, eine zerstörte, brennende Stadt unter einem gigantischen grauen Drachen, und inmitten des Chaos die Königin, aufgespießt.

Enso

Beim Verhör flirtete Enso mit Malu („Schöne Rüstung“), die damit wenig anzufangen wusste, und viel bekam die Gruppe nicht aus ihm heraus. Godfrey versuchte, ihm weiszumachen, Lyria und Ludwig hätten die Kugel zurückgeholt, stellte sich aber so ungeschickt an, dass Enso ihm nicht glaubte, und gab es schließlich zu. Beim Verlassen der Höhle tötete Ludwig Enso, wie es die Gruppe abgesprochen hatte, mit einem Stoß dunkler Magie gegen den Kopf.

Der weiße Axtkopf

Aus Godfreys Buch erfuhr die Gruppe, dass Selmas Gift Trugbilder hervorruft und früher wohl benutzt wurde, um Visionen der Zukunft zu erzwingen, und dass Lyria daran sterben würde, wenn sie kein Gegengift aus einem weißen Axtkopf bekam, einer seltenen Blume. Godfrey ging angeblich suchen und kam nach einer Minute ohne Blume zurück.

In Weizwasser lag Lyria in ihrem Bett, und Malu war oft bei ihr. Erwin betete zusammen mit Wolfgang und Ludwig, und die beiden zogen in den Wald. Dort begegnete Wolfgang der Göttin Malack in Gestalt eines Hirsches. Sie gab ihm den Axtkopf, und dafür versprach Wolfgang, ihr zu helfen, ihre verschwundenen Waldgeister zu finden und jene zu richten, die sie töten. Seitdem trägt er ihr Zeichen auf der Stirn. Ludwig hatte im Wald eine Vision: Er tötete ein Reh, hörte Glocken, war voller Blut und sah einen Draken mit vielen Eiern. Wolfgang fand ihn danach mit einem blutigen Schwert; Ludwig sagte wenig, Wolfgang fragte kaum nach, und den anderen erzählte Ludwig nichts davon. Aus dem Axtkopf wurde das Gegengift hergestellt, und Lyria kam langsam zu sich, noch äußerst schwach. In derselben Nacht verschwand Godfrey.

Wo wir stehen geblieben sind

Lyria ist aus ihren Fieberträumen erwacht, aber noch sehr schwach, und Godfrey ist in derselben Nacht verschwunden. Wolfgang trägt Malacks Zeichen und hat ihr ein Versprechen gegeben, und Ludwig hört seit seiner Vision im Wald Glocken.

In dieser Session

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