Das Heiligtum des Tyrannen
Das Wichtigste
- Die Gruppe drang tief in ein unterirdisches Heiligtum des Tyrannengottes Bane vor, und hinter ihr stürzte die Treppe ein.
- Ein verfluchtes Medaillon zog Godfrey in Banes Bann, und er griff Ludwig an. Erst danach erzählte er von den unsichtbaren Fäden, und seitdem ist vom Vertrauen in ihn kaum noch etwas übrig.
- Mit einem unheimlichen Dolch und Blut öffnete die Gruppe das große Tor. Im Kampf gegen zwei lebendige Rüstungen wäre Lyria fast gestorben, doch Wolfgang rettete sie mit dem Heiltrank aus Tisir.
- Die Kobolde Tivin und Tug tauschten die graue Gewitterkugel aus Banes Statue gegen den Helm einer Rüstung, und die Fäden verschwanden.
- Im Schlafsaal fand die Gruppe viel Geld und nahm es mit.
Tief unter der Erde
Nach einer Rast in der Drachenhöhle stieg die Gruppe hinab. Überall im Heiligtum prangte das Zeichen Banes, eine schwarze Faust mit roten Blitzen. Einem Gehängten nahm Godfrey einen Ring mit Totenkopf ab, einen Dolch, der ihr nicht geheuer war, wollte dagegen keiner anrühren. Als jemand aus der Gruppe eine von mehreren Vasen voller Blut öffnete, wurde das Blut herausgezogen, als sauge die Wand es auf. Damit erwachte der ganze Tempel zum Leben: Die Wände bebten, und hinter der Gruppe brach die Treppe ein.
An einer eingestürzten Stelle lag ein Toter in Unterweltkleidung unter dem Geröll. An ihm fand die Gruppe eine Brosche, deren Zeichen sie damals noch nicht kannte: das des Gebrochenen Kreises. Von der anderen Seite hörte die Gruppe zwei Männer über ein Artefakt sprechen, eine Kugel. Ein Relief zeigte einen Kriegsherrn aus einer Zeit vor tausend Jahren, der Bane ähnlich sah.
Godfrey und die Fäden
Auf einem Medaillon, das Godfrey bei sich hatte, lag ein Fluch, und es zog ihn in Banes Bann. Er versuchte, das Medaillon in eine Tür einzusetzen, um sie damit zu öffnen, und wollte sich dann selbst erstechen. In einem engen Gang griff er Ludwig an, der ihn festhielt, und Ludwigs Blut wurde von unsichtbaren Fäden aufgesogen, feinen Linien, die zur Kugel führten und die damals nur Godfrey sehen konnte. Eine Stimme befahl Godfrey, alle zu töten, davon erzählte er den anderen aber nichts. Nach langem Ringen befreite er sich selbst aus dem Bann. Erst dann erzählte er von den Fäden, das ohnehin geringe Vertrauen in ihn sank weiter, und er zog sich zurück.
Das Tor
Vor einem riesigen Tor mit einem Schlachtfeld standen zwei leere Rüstungen. Im Gebetsraum daneben stand auf einem Altar „Gefolge des Tyrannen, tue deine Pflicht, opfere dein Leben und gehorche ewiglich“, und man sah dem Ort an, dass er seine Kraft aus Blut zog. Hinter einer Eisentür belauschte die Gruppe Fremde, die sich durch einen verschütteten Gang gruben. Ihr Anführer brauchte die Kugel und musste zurück zu den Tieren. Weil die Fremden ihr womöglich überlegen waren, wollte die Gruppe keinen Kampf riskieren. Lyria knackte die Eisentür, und die Gruppe wartete stundenlang davor, doch der Gang dahinter war längst eingestürzt.
Also holte Wolfgang mit Ludwig den Dolch, den zuvor keiner hatte anrühren wollen, und stach damit in das Tor. Die Rüstungen erwachten, und Lyria ging bewusstlos zu Boden, bis Wolfgang ihr den Heiltrank einflößte, den die Gruppe bei Vera gekauft hatte. Die Gruppe besiegte die Rüstungen, und mit Blut aus einer der Vasen auf der Klinge öffnete sich das Tor beim zweiten Stich.
Die Gewitterkugel
In der Halle dahinter hielt eine Statue Banes eine graue Kugel voller Wolken und roter Blitze, und hier konnten alle die Fäden sehen, die auf die Kugel zuliefen. Die Kobolde Tivin und Tug tauschten die Kugel gegen den Helm einer der Rüstungen, und Fäden und rotes Licht verschwanden. Die Kugel behielt Tivin.
Hinter der Geheimtür
Ein Nebenraum voller Käfige mit Knochen endete an einer kleinen Bane-Statue mit blutenden Augen, neben einem Riss in der Wand, hinter dem Tivin mit seinem feinen Gehör Stimmen hörte. In der Waffenkammer fand die Gruppe hinter einem Banner eine Geheimtür zu einem Gang mit drei Türen.
Hinter der ersten Tür lag ein Schlafraum mit dreistöckigen Betten. Ludwig fand dort eine Laterne mit einer Linse wie ein Auge, außerdem lagen dort eine blutgetränkte Flöte und viel Geld, das die Gruppe mitnahm. Im Übungsraum hinter der zweiten Tür versuchte Godfrey, sich davonzustehlen, bis Wolfgang ihn hinausschob. Weiter hinten fand die Gruppe kleinere Banner und Spitzhacken und hörte wieder Stimmen.
Hinter einer Geheimtür hat die Gruppe Schlafräume und einen Übungsraum durchsucht. Weiter hinten liegen Spitzhacken, und wieder sind Stimmen zu hören.