Die Wächter des großen Tores
Ein Dolch in der Öffnung des Tores weckte zwei Rüstungen, die über tausend Jahre reglos gestanden hatten.
Als die Gruppe das Heiligtum Banes erkundete, stießen sie auf ein großes, mit grausamen Szenen gestaltetes Tor, welches die Inschrift „Gefolge des Tyrannen, tue deine Pflicht, opfere dein Leben und gehorche ewiglich“, sowie eine schlitzförmige Öffnung auf der blutenden Brust eines Sterbenden trug. An beiden Flanken der Tür standen leere, reglose Rüstungen aus bläulich schimmerndem Metall, welche die schwarze Faust des Tyrannen auf ihrer Brust und die roten Blitze auf ihren Helmen trugen.
Wolfgang, welcher zuvor einen unheimlichen, von den Symbolen der Tyrannei gezeichneten Dolch holte, stach diesen in die Öffnung der Tür. Die Inschrift begann blutrot zu leuchten, und die unbewaffneten Rüstungen begannen sich nach über 1000 Jahren wieder zu bewegen.
Während Wolfgang es schaffte, den Schlägen der einen Rüstung durch seine geringe Größe zu entgehen, entlud sich ein Schlag kometenhafter Kraft direkt auf Lyrias Schädel, welche sofort zu Boden ging. Wolfgang nutzte seine unscheinbare Statur um Lyria zur Hilfe zu eilen, indem er ihr den Heiltrank einflößte, den sie zuvor in Tisir erworben hatten, während die anderen die Rüstungen niederstreckten.
Einen der Helme nahmen die Hochlandkoboldbrüder mit sich, und nutzten ihn wenig später um den magischen Orb aus der Hand der Statue des Tyrannen zu entwenden.