Der Kampf um die Gewitterkugel
Fünf Banditen und ihre Anführerin fielen, und die Gewitterkugel war trotzdem verloren.
Hinter dem Riss, durch den Tivin Stimmen gehört hatte, lag bereits außerhalb des Heiligtums eine Höhle mit einem Ausgang in den Wald. Wolfgang schickte Luna hinüber. Sie sah drei Gestalten, dann traf sie ein Pfeil und sie fiel. Zurückrufen konnte er sie später, doch für diesen Kampf war sie fort.
Godfrey ging hinaus, um die Fremden vom Kämpfen abzubringen. „Hallo Leute, nicht schießen!“ überzeugte niemanden. Im Gespräch mit ihrer Anführerin, der Yuan-Ti Selma, redete er sich fest und gab zu, dass die Gruppe die Gewitterkugel hatte. Selma bot an, alle unbehelligt gehen zu lassen, wenn sie die Kugel herausgaben. Darauf konnte und wollte sich die Gruppe nicht einlassen: Die Kugel trug Tivin, und was diese Leute damit vorhatten, war offensichtlich nichts Gutes.
Es waren wohl fünf Banditen. Selma biss Lyria, die trotz des Giftes weiterkämpfte. Tivin und Tug waren dabei, konnten gegen so viele aber wenig ausrichten. Nach und nach fielen die Banditen, und Selma starb an einem Pfeil Godfreys, der ihr den Hals durchbohrte. Gewonnen war damit nichts: Der Bandit Enso entriss Tivin die Kugel und warf sie einem Bogenschützen am Höhleneingang zu, der damit in den Wald verschwand. Enso selbst nahm die Gruppe gefangen.
Lyria und Ludwig nahmen die Verfolgung auf. Sie holten im Wald auf, doch das Gift schwächte Lyria, bis sie zusammenbrach. Ludwig entschied sich für sie, ließ den Bogenschützen laufen und trug sie zurück in die Höhle. Wolfgang ging nach dem Kampf als Erstes zu Luna.