Vier Untote im Dunkeln
Am Fuß einer Treppe standen vier Untote, die nur Ludwig sehen konnte.
Hinter dem zweiten schmalen Pfad über die Grube führte eine Treppe weiter nach unten, und am Fuß der Stufen lag magische Dunkelheit, durch die die anderen drei nichts sahen. Ludwig sah hindurch: vier Untote, die dort unten standen und warteten.
Die Gruppe stellte sich auf, und Ludwig eröffnete mit einem Stoß dunkler Magie. Für einen Moment riss das Licht ein Loch in die Finsternis und zeigte die verfaulten Gesichter. Der Getroffene stürzte rückwärts und riss einen zweiten mit sich, dann kamen alle vier die Treppe herauf.
Lyria hatte gewartet und traf den ersten, sobald er in Reichweite war; Malus heilige Flamme fiel auf ihn herab, und Wolfgangs Pfeil mit einem Spinnenschwarm dahinter beendete es. Der zweite bekam Ludwig zu fassen und grub ihm die Hand in die Seite, der dritte traf Malu mitten ins Gesicht. Wolfgang streckte den vor Malu nieder, Ludwig teilte den Letzten in der Dunkelheit mit dem Großschwert, und Lyria erledigte den, der noch stand.
Verletzt wurden Ludwig und Malu. Lyria fragte Ludwig danach, ob er eine Veränderung an sich spüre und ob einer der Toten als Opfer für seinen Pakt zählen könnte; er spürte nichts und verneinte.