Die bekannten Lande des Königinnenreichs Eterna

Eine Übersicht der Regionen und Landschaften Verdunnes

Das Königinnenreich Eterna erstreckt sich über weite Teile des Kontinents Verdunne sowie über zahlreiche vorgelagerte Inseln. Aufgrund seiner Größe und langen Geschichte umfasst das Reich sehr unterschiedliche Landschaften, klimatische Zonen und kulturelle Prägungen. Die folgende Übersicht gilt als allgemein bekanntes Wissen und soll der groben Einordnung der Regionen dienen, insbesondere zur Einordnung eurer Charakterkonzepte in dieser Welt. Das hier ist, wie der Titel sagt, eine schnelle Übersicht, primär weil ich noch nicht zu mehr gekommen bin. Die einzelnen Orte, wichtige Städte etc. werden im Laufe der Zeit dazukommen oder eben im Spielverlauf erwähnt.

Ganz unten findet ihr Einordnungshinweise, nach denen ihr euch richten könnt (aber nicht müsst, Ausnahmen bestätigen die Regeln und können ganz eigene Dynamiken in eine Backstory bringen!)

Die Hauptstadtregion – Das nordwestliche Kernland

Lage: Nordwesten des Kontinents Zentrum: Stadt Eterna

Das Kernland rund um die Hauptstadt bildet das politische, religiöse und wirtschaftliche Zentrum des Reiches. Sanfte Hügel, fruchtbare Ebenen und alte, kultivierte Wälder prägen die Landschaft. Dichte Straßennetze verbinden Städte, Gildenhäuser und befestigte Siedlungen.

Das Klima ist gemäßigt und vergleichsweise beständig. Der Einfluss der Krone, der Ordnungsgilden sowie der großen Wissensinstitutionen ist hier am stärksten spürbar. Neben dem Schloss Ephema befinden sich in dieser Region das Primus Tempora sowie zahlreiche bedeutende Gildenhallen.

Die Grünen Weiten – Zentrale Ebenen und Wälder

Lage: Östlich und südöstlich der Hauptstadtregion

Diese ausgedehnte Region ist geprägt von Ackerland, Flussläufen und großen Mischwäldern. Sie gilt als eine der wichtigsten Versorgungszonen des Reiches und beherbergt eine Vielzahl an Dörfern, Marktstädten und Handelsrouten.

Der direkte Einfluss der Hauptstadt nimmt mit der Entfernung ab, wodurch lokale Strukturen und Traditionen eine größere Rolle spielen. Die Präsenz der Kunsthandwerker, der Abenteurergilde sowie reisender Händler ist hier besonders hoch. Trotzdem finden sich in den Wäldern oft noch unerforschte, alte Ruinen, sowie Eingänge in eine längst vergessene Welt, die unterhalb verborgen liegt. In diesen Weiten wird unsere Kampagne ihren Anfang nehmen!

Die Hochlande – Nördliche und nordöstliche Gebirgszüge

Lage: Nördlich und nordöstlich des Kernlandes Schroffe Gebirge, steinige Hochplateaus und schwer passierbare Pässe bestimmen diese Region. Das Klima ist kühl bis kalt, insbesondere in höheren Lagen. Viele Siedlungen liegen abgeschieden und sind stark befestigt. Die Hochlande sind reich an Erzen und alten Minen und stehen daher in engem Zusammenhang mit dem Feuer-Eisen-Bund. Grenzfestungen, alte Klöster und abgelegene Ordensniederlassungen finden sich ebenso in dieser Region.

Die Küsten und Inselreiche – Westliche Küste und vorgelagerte Inseln

Lage: Westküste des Kontinents und angrenzende Seegebiete Die westlichen Küstenregionen sind geprägt von Hafenstädten, felsigen Klippen, fruchtbaren Inseln und sturmreichen Seewegen. Handel, Seefahrt und Fischerei bestimmen den Alltag. Diese Gebiete gelten als kulturell vielfältig und vergleichsweise weltoffen. Die Verbindung der Kartographen sowie der Verband der Herbergen genießen hier besonderes Ansehen. Immer wieder wird von alten Ruinen entlang der Küste oder in den Tiefen des Meeres berichtet.

Die Fernlande – Östliche Randgebiete des Reiches

Lage: Weit im Osten Eternas Die Fernlande sind weitläufig, dünner besiedelt und nur lose an die Strukturen der Hauptstadt gebunden. Steppen, Wälder, Seen und schwer zugängliche Landstriche wechseln einander ab. Die Ordnungshüter sind hier deutlich seltener präsent, und viele Gemeinden regeln ihre Angelegenheiten eigenständig. Alte Bräuche, regionale Glaubensschwerpunkte und eine gewisse Skepsis gegenüber der zentralen Ordnung sind verbreitet.

Die Narbe – Südwestlicher Ödstreifen

Lage: Südwestlich der Hauptstadtregion

Die Narbe ist ein weitläufiger, jedoch klar begrenzter Landstrich, der aus den letzten Schlachten des Gründungszeitalters hervorging. Der Boden gilt als verbrannt und nur schwer fruchtbar, die Vegetation ist spärlich.

Obwohl sie kein eigenständiges Biom darstellt, ist die Narbe ein sichtbares Mahnmal vergangener Verwüstung und wird vielerorts gemieden. Nur wenige Siedlungen existieren in ihrer Nähe.

Die Bleiche – Südliche Halbinseln

Lage: Südlich des Reiches, außerhalb direkter königlicher Kontrolle

Die Bleiche ist eine unwirtliche Wüstenregion, durchzogen von ungewöhnlichen magischen Phänomenen. Schattenmagie soll dort allgegenwärtig sein, und es heißt, dass alte Mächte unter dem Sand ruhen.

Trotz der lebensfeindlichen Bedingungen locken seltene Ressourcen Abenteurer, Forscher und Händler an. Die dort lebenden Völker pflegen eigene Traditionen und Glaubensformen und stehen dem Reich Eterna distanziert gegenüber.

Zur Einordnung für Reisende und Neuankömmlinge

  • Wer in unmittelbarer Nähe zur Krone, den Gilden und der Ordnung aufwuchs, stammt meist aus dem nordwestlichen Kernland.
  • Naturverbundene, bodenständige Lebensweisen sind vor allem in den zentralen Ebenen verbreitet.
  • Die Hochlande prägen widerstandsfähige, oft raue Charaktere, welche Wert auf Handwerk und körperliche wie seelische Resilienz legen.
  • Küstenregionen bringen Seefahrer, Händler und weit Gereiste hervor.
  • Die Fernlande gelten als eigenständig und traditionsbewusst, sowie kritisch gegenüber dem westlichen Einfluss von Krone und Gilde.
  • Nähe zur Narbe ist oft mit Verlust, Erinnerung und Vorsicht verbunden, sie wird nicht aktiv bewohnt, fungiert aber als Pilgerstätte und als letzter Rastplatz für so manches Geheimnis.
  • Die Bleiche steht für Fremdheit, Gefahr und alte Geheimnisse, selten wird die Grenze der Wüste von Einwohnern dieser überquert, seltener lassen sie die Wüste für immer hinter sich.